Höchste Präszision und Verlässlichkeit

Geometrische Genauigkeit

Bei der Frage nach der Genauigkeit werden in der Regel nur die mechanischen Werte und Toleranzen der Hardware, sprich des Fotoplotters, genannt. Und diese sind auch noch aufgeteilt in Einzel-Spezifikationen wie z.B. in

  • Grundgenauigkeit,
  • Wiederholgenauigkeit und
  • Rechtwinkeligkeit.

Diese Aussagen alleine lassen noch keinen endgültigen Rückschluss auf die geometrische Genauigkeit des fertigen Films zu. Mit entscheidend sind auch die Eigenschaften des verwendeten Mediums, der Verarbeitungs-Prozess, die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit.

Filme der neuesten Generation und ein kontrollierter Verarbeitungsprozess garantieren höchste Genauigkeit. Die Maßhaltigkeit des Films wird wesentlichvon den FaktorenLuftfeuchtigkeit und Temperatur beeinflusst. Durch eine aufwändige Klimatisierung unseres Labors können wir dennoch gleichbleibend höchste Qualität und Maßhaltigkeit garantieren.

Kontrollierte Strichbreite

Ein wichtiger Faktor vor allem für Hybrid und Mikroelektronik ist die möglichst genaue Wiedergabe der definierten Strichbreite. Der Entwicklungsprozess spielt hierbei eine tragende Rolle.
Durch unsere jahrzehntelange Erfahrung sind wir in der Lage, die Toleranzen auf ein Minimum zu reduzieren.
Dabei reizen wir die Prozesse bis an die Grenzen der technischen Machbarkeit aus.

Die Auflösung

Das ist der zweite Faktor, der für die präzise Abbildung der Gerber-Daten auf dem Film eine wesentliche Rolle spielt. Moderne Fotoplotter arbeiten im Gegensatz zu dem ursprünglichen Vektor-Fotoplotter auf Rasterbasis. Die originäre Rechen- und Maßeinheit ist in der Regel zöllig. Die Auflösung definiert die Größe des einzelnen Rasterpunkts (Pixel).

Die Pixelgröße beträgt bei:

  • 16.000 DPI = 1,5875 µ
  • 32.000 DPI = 0,7937 µ
  • 64.000 DPI = 0,3968 µ

Diese steht in direktem Zusammenhang mit der kleinstmöglichen Struktur, ist mit ihr allerdings nicht identisch. Der Grund dafür besteht darin, dass mindestens 8 Pixel erforderlich sind, um eine Linie nicht nur horizontal oder vertikal, sondern in jedem beliebigen Winkel in hoher Qualität auf den Film zu bringen.

Durch die Auflösung wird auch die kleinste Positionier-Einheit bestimmt. Das bedeutet in der Praxis, dass Strichstärken und Positionen nur dann exakt auf den Film belichtet werden, wenn die Werte glatt durch die Pixelgröße teilbar sind. Ist das nicht der Fall, treten entsprechende Rundungseffekte auf, da nur ganze Pixel belichtet werden können und die X- und Y-Achse nur in Schritten entsprechend der Positioniereinheit verfahren werden kann.

Das bedeutet, dass eine definierte Strichbreite von z.B. 20 µ nur wie folgt wiedergegeben werden kann:

  • bei 8.000 DPI:
    • 19,05 oder
    • 22,225 µ

Dieser Wert gilt jedoch nur für genau senkrechte oder horizontale Linien. Bei Linien in anderem Winkel und bei runden Lötaugen und Kreisen wirkt sich dieser Effekt noch stärker aus und führt zur sichtbaren Treppenbildung. Die nebenstehenden Abbildungen verdeutlichen diese Zusammenhänge.

Die Auflösung beeinflusst demnach folgende Faktoren:

  • kleinste mögliche Struktur
  • kleinste mögliche Linienbreite
  • exakte Wiedergabe der Linienbreite
  • Treppenbildung
  • geometrische Positionierung

Es kann also sinnvoll oder auch notwendig sein, zur Verminderung der Treppenbildung und zur exakteren Abbildung von Kanten bei Linien, runden Pads und Kreisen eine höhere Auflösung zu wählen, als es von der kleinsten verwendeten Linienstärke oder Struktur her nötig wäre.

Als guten Kompromiss zwischen Qualität und Preis empfehlen wir zu den verfügbaren Auflösungen folgende minimalen Linien und Strukturen:

  • Fotoplot 16.000 dpI
    Min. Strichbreite = 25,4 µ
  • Fotoplot 32.000 dpI
    Min.-Strichbreite = 12,7µ
  • Fotoplot 64.000 dpI
    Min.-Strichbreite = 6,34µ

Durch die hohe Auflösung ist damit in bestimmten Bereichen eine kostengünstige Alternative zu Chrom-Masken verfügbar